Bild © Clemens Schüßler - Fotolia.com

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ANWALT FÜR PERSÖNLICHKEITSRECHTE

Als Rechtsanwalt für Medienrecht und Persönlichkeitsrechte in Berlin bin ich auf den Reputationsschutz, insbesondere das Vorgehen gegen Verleumdungen und Rufschädigung spezialisiert.

Der Bereich der Persönlichkeitsrechte stellt eine Spezialmaterie dar, welche besondere Fachkenntnisse erfordert. Als Rechtsanwalt für Medienrecht verfüge ich über besondere Expertise und umfangreiche prozessuale Erfahrung im Bereich des Reputationsschutzes und der Durchsetzung von Ansprüchen bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen innerhalb und außerhalb der Medien. Zu meinen Mandanten gehören sowohl Personen des öffentlichen Lebens und Unternehmen als auch Privatpersonen, welche durch unwahre Tatsachenbehauptungen, Medienberichte und Diffamierungen eine Rufschädigung erlitten haben. Ziel meiner Tätigkeit ist es, den Ruf  meiner Mandanten wiederherzustellen und rechtsverletzende Inhalte zu beseitigen.

MEINE LEISTUNGEN ALS ANWALT FÜR PERSÖNLICHKEITSRECHTE

WAS IST GEGENSTAND DES ALLGEMEINEN PERSÖNLICHKEITSRECHTS?

Das Persönlichkeitsrecht (APR) ist ein absolut geschütztes Recht, welches dazu dient, die Achtung und die freie Entfaltung der Persönlichkeit von natürlichen Personen, aber auch von Unternehmen zu schützen. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht findet im deutschen Recht zwar keine ausdrückliche Erwähnung, es wird jedoch für natürliche Personen aus der durch Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz (GG) garantierten Menschenwürde und der durch Art. 2 Abs. 1 GG geregelten freien Entfaltung der Persönlichkeit abgeleitet. Da die Menschenwürde Unternehmen nicht zugänglich ist, leitet sich das allgemeine Persönlichkeitsrecht von Unternehmen allein aus Art. 2 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 19 Abs. 3 GG ab. Durch das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und die grundrechtlich garantierte Menschenwürde soll sichergestellt werden, dass jeder einen geschützten, autonomen Bereich für seine private Lebensgestaltung hat, in welchem er sich ungestört entfalten und entwickeln kann, ein Ort, an dem er allein sein kann.

WORAUS BESTEHT DAS ALLGEMEINE PERSÖNLICHKEITSRECHT?

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht besteht aus verschiedenen Elementen und Ausprägungen, die im Folgenden genannt werden:

• Recht der persönlichen Ehre
• Recht auf informationelle Selbstbestimmung
• Schutz vor Unterschieben von Äußerungen
• Recht am geschriebenen Wort
• Recht am gesprochenen Wort
• Recht am eigenen Bild
• Recht am eigenen Namen
• Schutz der privaten Lebensgestaltung
• Persönlichkeitsrecht juristischer Personen
• Postmortales Persönlichkeitsrecht

In meinem Fachbeitrag über das Persönlichkeitsrecht erfahren Sie mehr über die einzelnen Elemente des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und wie ich Ihnen als Rechtsanwalt für Medienrecht helfen kann, gegen rufschädigende Äußerungen vorzugehen.

WO FINDEN PERSÖNLICHKEITSRECHTSVERLETZUNGEN STATT?

Rufschädigungen und Verleumdung finden nahezu überall statt,  „im realen Leben“ etwa auf Arbeit oder im Verein oder im Internet, wo die Persönlichkeitsrechtsverletzungen aufgrund des großen Verbreitungsgrades der Äußerungen die größten Auswirkungen entfalten.

SOZIALE NETZWERKE

Mit der rasanten Entwicklung des Internets und seinen vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten, insbesondere den verschiedenen Möglichkeiten mit anderen Menschen zu kommunizieren, nimmt auch die Anzahl an Rechtsverletzungen in sozialen Netzwerken immer mehr zu. Auf Plattformen wie Youtube, Xing, Facebook, Google+ oder Twitter werden ungefragt Bilder und Fotos Dritter verbreitet und sich darüber lustig gemacht, persönliche Daten anderer ins Netz gestellt, beleidigende Äußerungen getätigt oder gar Drohungen öffentlich ausgesprochen. Hierdurch wird eine Reihe an Rechten der Betroffenen verletzt, insbesondere das allgemeine Persönlichkeitsrecht.

INTERNETFOREN

Häufig finden auch in Internetforen Persönlichkeitsrechtsverletzungen statt. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen nutzen Foren immer öfter gezielt, um andere Menschen oder Mitbewerber zu diskreditieren. Der Missbrauch der eigentlich auf zivilisierte Kommunikation ausgerichteten Foren ist nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass Mitglieder von Foren unter dem Deckmantel der Anonymität agieren können. Dies hat zur Folge, dass ungeniert Unwahrheiten über Dritte geäußert werden, Mitkonkurrenten und deren Produkte in der Öffentlichkeit gezielt herabgewürdigt werden, um deren Ruf nachhaltig zu schädigen oder Daten und Fotos ohne die Erlaubnis von Dritten in Foren veröffentlicht werden. Hierdurch wird in vielen Fällen das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Betroffenen verletzt.

BEWERTUNGSPORTALE

Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts finden vermehrt auch in Bewertungsportalen statt. Für nahezu jede Branche existieren Bewertungsportale, auf denen Interessenten von Dienstleistungen und Waren nach qualitativ hochwertigen Leistungen recherchieren können. Zu nennen sind Bewertungsportale wie Yelp, ehemals Qype, Jameda (Ärztebewertungsportal), HolidayCheck.de (Reisen und Hotels), anwalt.de (Anwaltsbewertungen), Fahrerbewertung.de (Fahrerbewertungen), Google+local (lokale Unternehmen), spickmich.de (Lehrerbewertungen). Im Wettbewerb der Unternehmen um Kunden spielen Bewertungsportale eine immens wichtige Rolle. Da positive Bewertungen im Internet entscheidend zum Erfolg und zur Beliebtheit eines Unternehmens beitragen, insbesondere, weil das Google-Ranking durch Bewertungen spürbar verbessert wird, nutzen viele Unternehmen Bewertungsportale missbräuchlich, um ihre Position im Wettbewerb zu stärken. Dies geschieht etwa durch falsche Positivbewertungen in Bezug auf die Dienstleistungen des eigenen Unternehmens. Zudem kommt es vermehrt zu missbräuchlich abgegebenen falschen Negativbewertungen bezüglich der Dienstleistungen und Waren der Konkurrenz, um deren Ruf zu schädigen und die eigene Position am Markt zu verbessern. Abgesehen davon, dass dies wettbewerbswidrig ist, wird durch falsche Negativbewertungen das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Betroffenen verletzt.

VERKAUFSPORTALE

Ein weiterer Ort, an dem Persönlichkeitsrechtsverletzungen häufig anzutreffen sind, sind Verkaufsportale wie Ebay oder Amazon. Neben dem reinen Online-Handel ist es auch dort möglich, die Vertragsparteien zu bewerten. Das zu den Bewertungsportalen Gesagte gilt auch hier gleichermaßen. Händler werden bewusst negativ bewertet, um deren Ruf zu schädigen. Unzufriedene Käufer beleidigen Verkäufer über die Nachrichtenfunktion oder stellen unwahre Tatsachenbehauptungen über die Qualität eines erworbenen Produktes oder den dahinter stehenden Verkäufer auf. Auch hierin ist eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts der Betroffenen zu erblicken.

WEBBLOGS

Auch Web-Blogs scheinen für viele Webseitenbetreiber noch rechtsfreier Raum zu sein, in welchem man ungeniert Persönlichkeitsrechte anderer außer Acht lassen kann. So werden auch hier unwahre Tatsachen über Dritte aufgestellt oder Personen werden durch diffamierende Äußerungen in der Öffentlichkeit herabgewürdigt. Viele Blogger vergessen, dass es zwar erlaubt ist, sich über Themen eine Meinung zu bilden und diese auch in ihrem Bog zu äußern, die grundrechtlich geschützte Meinungsfreiheit aus Art. 5 GG jedoch dort ihre Grenzen erfährt, wo andere Grundrechte wie das allgemeine Persönlichkeitsrecht Dritter verletzt werden. Dies ist stets bei Schmähkritik, bei der es an einer sachlichen Auseinandersetzung fehlt und durch welche der Betroffene herabgewürdigt werde soll, der Fall. Durch die Möglichkeit des Verlinkens von Inhalten in Web-Blogs werden persönlichkeitsrechtsverletzende Inhalte sehr schnell verbreitet. Dies bringt nicht selten enorme Rufschädigungen mit sich.

PRESSE

Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch Medienberichterstattung sind an der Tagesordnung. Die Pressemedien und deren Journalisten sind stets auf der Suche nach interessanten Stories und Ereignissen, um diese in Artikeln zu verarbeiten und an den Mann zu bringen. Ziel der Presse sind dabei oft nicht allein die sachliche Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema oder einer Person und die reine Berichterstattung zur Befriedigung des Informationsinteresses der Öffentlichkeit. Vielmehr sollen gute und lesenswerte Zeitungsartikel zu hohen Verkaufszahlen und möglichst vielen Besuchern entsprechender Webseiten von Online-Zeitungen führen.

Dabei wird in vielen Fällen das allgemeine Persönlichkeitsrecht Dritter, welches in Art. 1 Abs. 1 GG i.V.m. Art. 2 Abs. 1 GG verankert ist, außer Acht gelassen und verletzt. In einigen Fällen wird es dem jeweiligen Journalisten gar nicht bewusst sein, dass seine Äußerungen Persönlichkeitsrechte beeinträchtigen oder gar verletzen, oft werden jedoch eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten und daraus resultierende Ansprüche der Betroffenen bewusst in Kauf genommen, um möglichst viele Zeitungsexemplare zu verkaufen. Etwaige Schmerzensgeldansprüche der Betroffenen im Falle tief greifender Persönlichkeitsrechtsverletzungen werden angesichts des zu erwartenden Gewinns durch den Verkauf der Zeitungen einkalkuliert.

Problematisch für die Betroffenen sind jedoch nicht so sehr die klassische gedruckte Presse, welche nur für einen bestimmten Zeitraum erscheint, sondern vielmehr die Online-Zeitungen, welche ihre Artikel über Jahre in Online-Archiven speichern und für den Nutzer abrufbar machen. Dies führt dazu, dass persönlichkeitsrechtsverletzende Inhalte noch Jahre nach deren Veröffentlichung im Internet auffindbar und abrufbar sind.

Welche Ansprüche haben Sie im Falle einer Verletzung Ihres allgemeinen Persönlichkeitsrechts haben und wie Sie diese durchsetzen erfahren Sie in meinem Fachbeitrag über Persönlichkeitsrechtsverletzung.

IHR ANWALT FÜR PERSÖNLICHKEITSRECHTE IN BERLIN

Sie wurden in Ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt und möchten sich etwa gegen die Verletzung Ihres Rechts am eigenen Bild oder gegen beleidigende Äußerungen, die Ihr Ehrgefühl verletzen, wehren, dann helfe ich Ihnen als Spezialist für Persönlichkeitsrechte konsequent und effizient dabei, Ihre Rechte und Ansprüche zielführend durchzusetzen. Als Medienanwalt bin ich auf den Umgang mit Persönlichkeitsrechtsverletzungen spezialisiert.

Ich werde regelmäßig von Fernsehen und Radio als Experte für Persönlichkeitsrechte hinzugezogen. Es gibt verschiedene Mittel und Wege, sich gegen Verletzungen des Persönlichkeitsrechts zu verteidigen. Mein Bestreben ist es stets, eine schnelle, kostensparende und möglichst außergerichtliche Lösung herbeizuführen. Kontaktieren Sie mich gern für ein Erstberatungsgespräch. Ich vertrete Sie bundesweit.

 



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